<10km, 1000m-1500m, 2022, 5-8h, Hokkaido, Hokkaido 100

Hakuun-zan / 白雲山

Von allen Praefekturen Japans ist Hokkaido meine Lieblingspreafektur. Nicht nur weil die Temperaturen dort sehr angenehm sind (wie in Mitteleuropa), oder ich dort waehrend meines ersten Japan Aufenthalt bereits einmal gelebt habe, sondern auch weil die Natur dort an vielen Orten noch nicht von den Menschen erobert wurde und auch weil es dort wunderschoene Vulkane und Bergketten gibt. 

Im vergangenem Jahr bestieg ich den hoechsten Berg Hokkaidos, welcher im Herzen des Daisetsuzan National Parks 大雪山国立公園 liegt, relativ mittig in Hokkaido. Der Park ist enorm gross und es gibt auf allen Seiten gute Wandermoeglichkeiten. Diesmal kam ich von der anderen Seite (der Tokachi Ebene) und suchte nach einem interessanten Tagesausflug nicht allzu weit von Obihiro 帯広. Auf der Karte habe ich gesehen dass man relativ einfach von Obihiro an den suedoestlichen Teil des Daisetsuzan Gebirges kommt. Dort liegt der Shikaribetsu-ko 然別湖, der hoechste Vulkansee Japans, umgeben von mehreren Bergen. Von diesen Erhebungen ist der Hakuun-zan 白雲山 wohl der bekannteste. (Nicht zu verwechseln mit dem Hakuun-dake白雲岳, welches ebenfalls eine bekannte Spitze im Daisetsuzan Gebirges ist, jedoch ein wenig weiter nordwestlich.). Der “Berg der weissen Wolken”, so der Name des Berges auf Deutsch, liegt dabei direkt am Shikaribetsu-ko. Der Beginn des Wanderweges liegt direkt am See, an einer kleinen Waldstrasse deren Eingang sich von der Hauptbergstrasse, wenn man von der Obihiro-Seite kommt, direkt am Anfang des Shikaribetsu-ko befindet. Hat man den Eingang gefunden, so befindet sich dort ein Parkplatz, der allerdings nicht zu vielen Autos Platz bietet (geschaetzte 20). Es befinden auch zwei Portable Toiletten-Kabinen dort. (Tip: ca. 3km weiter die Bergstrasse runter befindet sich der Ogigahara Aussichtspunkt 扇ヶ原展望台, auf dessen Parkplatz es bessere Toiletten gibt)

Ist man startbereit, so geht es direkt vom See nach oben durch den Wald. Nach ein paar Metern kommt man an eine Kreuzung. Man kann wahlweise geradeaus gehen am see entlang (und spaeter von der anderen Seite auf den Berg) oder rechts hinauf den direkten Weg nach oben. Ich entschied mich, direkt nach oben zu gehen und musste merken, dass der Anstieg sehr schnell steil nach oben ging. Nach etwas mehr als einer Stunde kommt man an eine weitere Kreuzung, wo man wahlweise noch ueber den Rechts abgehenden Weg einen Abstecher zum Ganseki-san 岩石山 machen kann oder den linken Weg direkt hoch auf den Hakuun-zan. Zum Gipfel sind es von dort aus nur noch 10 Minuten. Allerdings word es schnell sehr felsig und schnell wird klar, dass der Gipfel aus einer Ansammlung von Felsbrocken besteht. Oben angekommen wird man mit einer unglaublich guten Sicht auf den Shikaribetsu-ko und den umliegenden Bergen belohnt. Der Vulkansee offenbahrt ein schoenes Naturblau und an sonnigen Tagen ist der Blick wirklich atemberaubend. Auf der anderen Seite kann man an hellen Tagen ueber die Tokachi Ebene bis zum Meakan-dake blicken. In den Bergen der Gegend gibt es Berghasen ナキウサギ (dt. “Pfeifhasen”) die dort ansaessig sind, besonders in den steinigen Gegenden. Ich habe zwar keine gesehen als ich oben war, aber ein anderer Wanderer hat mir ganz euphorisch davon erzaehlt, dass kurz vorher mehrere Hasen dort gesichtet wurden. 

Fuer den Abstieg kann man auf der anderen Seite den Weg nach unten nehmen. Ich fande den Abstieg sehr steil und den Wehmg relativ zugewachsen. So dass man ein wenig aufpassen muss wo man hintritt. Nach einer weil kommt man in einen Beegpass, wo man wahlweise noch auf den benachbarten Tenbou-zan 天望山 (“Berg, der gen Himmel blickt”) hochsteigen kann, oder direkt nach unten zum See und am Wasser zurueck zum Parkplatz. Ich entschied mich den Weg ueber den Tenbou-zan zu nehmen. Dies waren noch einmal 300 Hoehenmeter wieder nach oben. Nachdem ich einer Wanderin ihre verlorenen Handschuhe gefunden und hinterhergetragen habe (jeden Tag eine gute Tat!), und sie ueberholt hatte, war ich nach einer kirzen Weile schon oben. Der Gipfel des Tenbou-zan ist dabei weniger spektakulaer als der seines grossen Nachbarn. Der Gipfel ist nicht offen, und so kann man nur in Richtung Shikaribetsu-ko blicken. Auf dem Rueckweg entschied ich mich, den Abstieg auf der anderen Seite zu nehmen, mit dem Plan dann am Seeufer wieder zurueck zum Parkplatz zu laufen. Dabei muss ich sagen dass der Abstieg auf der Seite nicht allzugut ausgeschildert ist. Ich habe einmal den falschen Weg erwischt und befand mich auf einem absolut unschoenen Abstieg durch moosbewachsene Wege und mit umgefallenen Baeumen versehte Waldstuecke. Schnell begriff ich, dass dies nicht der Weg sein kann und dank GPS habe ich dann den eigentlichen Abstiegsweg wieder gefunden. Dieser war auch auf dem offiziellen Weg sehr muehsam. Unten angekommen geht es dann eine Weile geradeaus, bis man schliesslich an das Ufer des Shikaribetsu-ko kommt. Auf dem Weg habe ich zwei Paddelboote gesehen, das scheint ein beliebter Sport auf dem See zu sein. Der Weg von dort am Wasserrand durch den Wald zurueck zum Parkplatz ist eben und extrem angenehm. Wenn man beide Berge mitnehmen will, sollte man 5.5h Stunden einplanen. 

Name:Hakuun-zan 白雲山 / 天望山 Tenbou-zan
Hoehe:1187m (Hakuun-zan) / 1174m (Tenbou-zan)
Dauer:5-6h
Laenge:9km
Anfahrt:白雲山・天望山・東雲湖 トウマベツ登山口
GPX:GPX Track
10-15km, 100 Blumenberge, 1000m-1500m, 2022, 5-8h, Hokkaido, Hokkaido 100, Japan 100, Local Fuji, Vulkane

Meakan-dake / 雌阿寒岳

Im Jahre 2007 habe ich einen Monat in dem kleinen Toristenort Akankohan 阿寒湖畔 im oestlichen Hokkaido gewohnt. Das war damals inmitten eines Austauschjahr in Japans und nach Uni und einem Praktikum, wollte ich noch etwas anderes sehen und habe mich damals bei WWOOF registriert, einen Host in einem moeglichst regionalem Ort kontaktiert ob ich dort arbeiten kann und dafuer die Unterkunft und Verpflegung bezahlt bekomme. Ich hatte damals eine Rueckmeldung aus Hokkaido und daher bin ich fuer einen Monat in das kleine Onsen Ort Akankohan direkt am Akan-See 阿寒湖, und habe dort Schnee geschippt und Teller gewaschen fuer ein Souvenirshop/Restaurant im Ort. Das war im Januar, also im tiefsten Winter in Hokkaido. Damals habe ich bereits den Oakan-dake 雄阿寒岳, der ueber den Akan-See thront, immer wieder gesehen und einmal wollte ich ihn sogar besteigen, wurde aber wegen des vielen Schnees schnell abgeschreckt.

Damals habe ich nicht gewusst dass unweit von Akankohan auch ein anderer Berg und gleichzeitig sehr aktiver Vulkan liegt: Der Meakan-dake 雌阿寒岳. Der Oakan-dake traegt das Zeichen fuer Mann und Meakan-dake das fuer Frau. Man hat den zwei markantesten Bergen um den Akan-See also die Geschlechter zugewiesen. Der bekanntere der beiden, und gleichzeitig ein 100 Meizan ist der weibliche Berg, der Meakan-dake. Immer wieder habe ich geliebgaeugelt, den Meakan-dake zu besteigen, und im May 2022 endlich bat sich dann die Gelegenheit. 

Und ich muss sagen: Wow! Was fuer ein Berg. Die Route ist nicht zu schwer und auch nicht zu leicht. Fuer die meisten genau richtig. Die Rundweg-Route mit ca. 6h Wanderzeit auch optimal. Und die Vulkanlandschaft ist einfach  umwerfend. Fuer mich definitiv einer der besten Vulkan-Hikes in Japan.

Man kann den Meakan-dake von 3 Hauptroute aus besteigen. Dafuer waehlt man entweder die Akankohan Route, die Meakan-Onsen Route, oder die Onneto Route. Dazu muss man wissen dass die Akankohan Route die laengste ist und relativ weit weg vom Dorf Akankohan startet. Die anderen beiden Routen liegen auf der gegenueberliegenden Seite und lassen sich ueber einen Rundgang auch miteinander verbinden. Ich bin damals die Meakan-Onsen Route nach oben, und dann ueber die Onneto Route abgestiegen. Der Vorteil davon ist, dass es in Meakan-Onsen ein Onsen gibt, in dem man entspannen kann nach dem anstrengendem Hike. Ein weiterer Vorteil dieses Rundweges ist das man sowohl den Akan-Fuji mitnehmen kann, wenn man die Zeit hat, als auch am wunderschoenen Onneto-See vorbeikommt, dessen starkes Blau man auch vom Berg aus sehen. 

Der Parkplatz am Meakan-Onsen Startpunkt ist relativ gross. Als ich frueh morgens um 6 Uhr dort ankam, waren nur eine Hand voll Autos dort. Als ich zurueck kam dann aber doch schon relativ voll. Der Aufstieg ueber die Meakan-Onsen Route bis zum Gipfel dauert in etwa 2h und ist teilweise steil, aber nichts schwieriges. Die Etappenschilder (10. Station = Gipfel) markieren den Fortschritt waehrend des Aufstiegs.  Zunaechst geht es durch einen dichten Wald, bis man auf der Hoehe der ca. 6ten Station die Baumgrenze durchbricht und auf Vulkangestein das Letzte Stueck nach oben wandert. Am Krater angekommen offenbahrt sich auch schon eine tolle Aussicht: linke Seite auf den Akan-See, den Oakan-dake, eine aktive und rauchende Stelle des Meakan-dake sowie das Umland. Andere Seite kann man in den Krater blicken und die beiden Kraterseen Ai-Numa 青沼 (Blauer Teich) sowie 赤沼 (Roter Teich) begutachten. Im Hintergrund bahnt sich auch der neben dem Meakan-dake gelegenen Akan-Fuji 阿寒富士 in seiner sehr schoen geformten Zylindergestallt. Als ich dort oben ankam an einem Mai-Tag war es noch gefroren an einigen Stellen und es gab starke eiskalte Winde, so dass man leider nicht lange auf dem Krater bleiben konnte. Folgt man dem Kraterrand, dann geht es auf der gegenueberliegenden Seite langsam wieder bergab. Nach ca. 200m Abstieg kommt man an eine Gabelung, an der man sich entscheiden kann direkt zurueck zum Onneto-Eingang abzusteigen, oder noch einen ca. einstuendigen Abstecher auf den Akan-Fuji zu machen. Mein Tip: Abstecher machen wenn es die Zeit erlaubt. Der Ausblick von Akan-Fuji ist spektakulaer und man sieht den Meakan-dake noch einmal komplett aus einem anderen Winkel. Der Anstieg jedoch  kam mir durch das viele Vulkanstein-Geroell ein wenig anstrengender vor als auf den Meakan-dake. Da es nur eine Route fuer den Akan-Fuji gibt, muss man vom Gipfel dann auch wieder auf die Kreuzung absteigen. Von dort aus geht es dann relativ gemuetlich Richtung Onneto-See. Am Eingang des Weges angekommen geht es auf der Rechten Seite durch ein Waldstueck vorbei am Onneto-See mit seiner wunderbar blauen Farbe, wieder zurueck zum Meakan-Onsen. Alles in allem, ein toller Hike und definitiv verdienter 100 Meizan Titel.

<1000m, <10km, 1-3h, 2022, Hokkaido, Hokkaido 100

Nishibetsu-dake / 西別岳

Vor ca. 2 Jahren, in 2020 war ich bereits einmal in der Naehe und es blieb ein wenig Zeit den Mashu-dake zu besteigen. Leider reichte die Zeit damals nicht mehr fuer den Nishibetsu-dake der faktisch gleich nebenan liegt und bei ein wenig Zeit relativ einfach als eine Wanderung zusammen mit dem Mashu-dake sich verbinden laesst. Nunja, 2 Jahre spaeter, als ich wieder in der Naehe war, habe ich dies dann nachgeholt. Leider war es an dem Tag enorm regnerisch, aber ich habe gesehen, dass der Regen wohl um die Mittagszeit aufhoeren sollte, und so machte ich mich auf den Weg. Wenn man nicht von der Mashu-See Seite kommt, hat man die wahl den Hike von der sogenannten Nishibetsu-Koya (Huette) zu starten. Diese liegt auf der Westseite des Berges. Den richtigen Weg dorthin zu finden ist leider nicht so einfach. Das Navin in meinem Mietwagen hatte die kleinen Forstwege gar nicht auf der Karte, daher sollte man sich von Google Maps leiten lassen. Hat man den richtigen Weg gefunden, finet man einen relativ grossen Parkplatz vor der Huette. Dafuer dass der Berg nicht so bekannt ist und auch nicht so einfach zu erreichen ist, sollte es dort immer freie Parkplaetze geben.

Vom Parkplatz aus startet man denHike zunaechst auf ebene Terrain durch ein Waldstueck. Kuerze Zeit spaeter wird der Anstieg steiler und man befindet sichauf dem sogenannten Gaman-zaka ガマン坂 (Gaman = “Durchhalten” bzw. “Augen zu und durch!” und Saka 坂 = Hang). Das Stueck ist das kraeteehrendste des ganzen Hikes. Hat man es geschafft, sieht man ein Schild mit der Aufschrift, dass der Gaman-zaka zuende ist. Ab hier geht es moderat bergauf bis man schliesslich an eine Gabelung kommt. Geradeaus geht es in 5 Minuten zum Risuke-yama und wenn man will kann man auch noch auf den Kita-Nishibetsu-dake noch ein wenig weiter. Die Strecke muss man jedoch dann auch wieder zurueck zur Weggabelung. Geht man den anderen Weg so ist man nach ca. 20 weiteren Minuten auch schon oben auf dem Gipfel. Normalerweise sollte es dort auch sehr gute Aussichten auf das Umland, inkusive des Mashu-Sees und des Mashu-dake geben. Als ich dort war, konnte ich leider nichts sehen und es war sehr frisch/winidg. Ich entschloss mich daher relativ schnell den Weg nach unten zu starten.

10-15km, 100 Blumenberge, 2000m-2500m, 2021, 5-8h, Hokkaido, Hokkaido 100, Japan 100, Japan Ultra, Vulkane

Daisetsu-zan (Asahi-dake) / 大雪山(旭岳)

15-20km, 2000m-2500m, 2021, 8h+, Hokkaido, Hokkaido 100, Japan 100, Vulkane

Tokachi-dake / 十勝岳

Lange bevor ich mich intensiver mit dem 100 Meizan beschaeftigte war mir der Name Tokachi ein Begriff, wenn auch in anderem Kontext. In japanischen Supermaerkten gibt es eine Camembert Kaesesorte, die sich Tokachi nennt. Tokachi ist nicht nur der Name des beruehmten Berges/Vulkans sondern auch der Name eines Gebiets in Hokkaido. Und da Hokkaido bekannt ist fuer Molkereiprodukte in Japan erstaunt es nicht, dass der Name Tokachi relativ gelaeufig ist. Das Tokachi Gebiet liegt groesstenteils oestlich des relativ zentralen Daisetsu-zan Gebirges, naehe der mittelgrossen Stadt Obihiro (Obihiro’s Flughafen traegt den Namen Tokachi-Obihiro) und es gibt auch ein Tokachu Fluss.

Entscheidet man sich, den Vulkan Tokachi-dake zu besteigen, dann sind die beliebtesten Routen entweder der Tagesausflug Loop Hike zusammen mit Biei-dake 美瑛岳 oder eine laengere Strecke auf der Daisetsuzan Grand Traverse Route. Letztere durchquert das ganze Daisetsu-zan Gebirge vom suedlichen Furano-dake 富良野岳 bis hin zum weiter noerdlich gelegenen Asahi-dake 旭岳, seines Zeichens der hoechste Berg in Hokkaido. Die komplette Route dauert 5-8 Tage (je nach Wetterlage) und ist logistisch nicht so einfach, da es zwar Huetten gibt auf dem Weg wo man uebernachten kann, allerdings sind diese alle unbemannt und man muss die komplette Verpflegung dabeihaben. Zusaetzlich wird man gebeten, nicht in der Wildnis sein Geschaeft zu machen, sondern jeglichen Abfall wieder mit nach unten zu nehmen, und das schliesst menschliche Ausscheidungen mit ein. Entlang der Daisetsu-zan Grand Traverse kann man natuerlich auch viele Abschnitte auf Tagestrips hiken, so auch den Tokachi-dake, was ich zunaechst empfehlen wuerde.

Der Hike beginnt am Bougaku-dai 望岳台 (Dt.: Berg-Aussichtsplattform) auf der Westseite des Gebirges naehe dem Dorf Biei 美瑛町, wo es neben einem Besucherzentrum und einer oeffentlichen Toilette auch einen mittelgrossen Parkplatz gibt. Da dies nicht nur der Parkplatz des Wanderweges ist, sondern auch der fuer Besucher, die sich ueber die Berge informieren wollen oder nur einen Blick auf die Bergkette erhaschen wollen, ist es dort natuerlich wie immer sehr voll. Es raet sich also wie so oft in Japan sehr sehr frueh dort zu erscheinen. Und mit frueh meine ich spaetestens 6 Uhr morgens, wo es unter unter Umstaenden bereits schon sehr voll sein kann.

Hat man einen Parkplatz gefunden, so geht es geraudeaus zunaechst an das Bougakudai 望岳台, und danach direkt auf den Wanderweg. Vom Bogakudai kann man beide Berge sehr schoen sehen, den Biei-dake links sowie den Tokachi-dake rechts daneben. Es geht zunaechst leicht nach oben, bis man an eine Kreuzung kommt. Hier kann man sich entscheiden ob man direkt auf den Tokachi-dake moechte oder ueber den Biei-dake gehen moechte. Ich kann nur jedem empfehlen den Loop HIke ueber den Biei-dake zu machen. Nicht nur weil man dadurch auch einen Blick auf den daneben gelegenen Biei-Fuji erhaschen kann, sondern auch weil gerade das Stueck Vulkanlandschaft auf dem Weg vom Biei-dake zum Tokachi-dake absolut beeindruckend ist.

Hoehe: 十勝岳 (2077m)
Laenge: ~18km
Anfahrt: Tokachidake Observatory (十勝岳望岳台) oder einfach nur Bougaku-dai 望岳台
Dauer: ~8-9h
GPX:GPX Track
15-20km, 2000m-2500m, 2021, 8h+, Hokkaido, Hokkaido 100, Vulkane

Biei-dake / 美瑛岳

<1000m, 2020, Hokkaido, Hokkaido 100, Vulkane

Mashu-dake / 摩周岳

As with many mountains in Japan, there can be more than one way to call it. Mt. Mashu, or Mashu-dake 摩周岳, is also called Kamui-nupuri カムイヌプリ, which means “mountain of the gods” in Ainu, the language of the ingenious people of Hokkaido. The mountain is situated on the edge of Lake Mashu 摩周湖., a lake with beautifully blue water, which is also worth a visit, even without the goal of climbing Mashu-dake. While the whole lake was created within a large volcanic crater, Mashu-dake is basically a smaller sub-crater, not filled with water, but not less impressive.

The most popular trailhead start at he first viewing platform for Lake Mashu and the Mashu-dake. It is easily reachable by car and there is also a bus station. When arriving by car, parking costs 500yen. If you arrive early morning, there is a chance that no-one will be present at the gates, but in this case, they will put a note behind the windshield wipers for you to report back to the parking lot office once you come back from the hike. If you need to rely on public transportation, there is a bus from Mashu Station 摩周駅 that goes to the first observation deck, but the times and frequencies are quite rare. Here is the schedule.

Once you enter the trailhead which begins right at the end of the viewpoint area, the majority of the trail will be rather easy and relaxing. There is not much elevation gain until the very last 400m or so. The reason for this is that you first need to walk a while around the lake to the Mashu-dake. But the trail leads you through enchanting forests and wide fields with views on both the Lake Mashu and the surrounding mountains such as Nishibetsu-dake 西別岳. About halfway through, there is another viewing platform with great views on Lake Mashu and Mashu-dake. Head further straight until you reach another junction. From here, you can take the left side right up to the summit of Mashu-dake, or take the right side to further hike to Nishibetsu-dake, which is only 2.5km away. The majority of the elevation gain happens during the last 400m of the hike, but with a total elevation gain of about 400m, this is not a difficult hike.

1500m-2000m, 2020, Hokkaido, Hokkaido 100, Japan 100, Local Fuji, Vulkane

Shari-dake / 斜里岳

Shari-dake is a mid-sized mountain in Eastern Hokkaido, not far from the village with the same name. The mountain is one of the 100 famous mountains of Japan and therefore attracts many climbers throughout the year.

The trailhead is located at the Seigaku-so 清岳荘 hut, which also has a parking place. As always in Japan, I would recommend being early, as parking places are getting crowded very fast. You will be asked by a sign to pay 100yen at a small box right at the trailhead for as parking fee. After this, head onto the trail and after a short passage downwards, you will walk along a forest road until the path goes back into the forest to the left side.

From here, you will basically follow the flow of the river uphill. The river has to be crossed multiple times and it can be a little bit wet. It gradually becomes more steep and after a while, you will arrive at a junction where you have two options, follow the the old route to the left, or take the new route to the right.

It is noteworthy that the old route is quite steep and continues along the water, so it is extremely slippery at times. The new route is taking quite a detour but is significant less dangerous. I would say that if you are a seasoned mountaineer, ascending via the old route should be doable, but I would definitely recommend descending via the new route, as it does lead away from the waterfalls and is therefore less slippery. My guess is that the new route has been established to ease the descent, as there might have been a number of accidents on the old route with these conditions.

After the waterfall passage (which is undeniably the most difficult part of this hike), you will at some point arrive at a plain and shortly after that, you will see the junction that brings the old route and the new route back together. From there, just head straight and climb up to a small plateau with moderate views. From here you can already see the summit to the left. Follow the signs to the left and there will be a short rocky section until you arrive at the Shari-dake Shrine 斜里岳神社, which is a really small shrine just below the summit. From there, follow the path and you reach the summit in about 5 minutes.

The views from Shari-dake are breathtaking. With good weather, the mountain provides 360 degree views of the surroundings, including Shari village, the Sea of Ohotsk, the Shiretoko Peninsula, Abashiri, etc. To the other side, you can also see the silhouettes of the mountains in the Daisetsu-san National Park.

When descending, follow the path down where you came from until you reach the junction where the old and the new route merged again. This time, take the new route to the left towards Kumami-toge (bear view pass). This route will lead over the ridgeline to Kumami-toge and then descends down back to where the waterfalls where.

Speaking of bears. While there are certainly bears in Hokkaido (the native bear is the brown bear ヒグマ, the possibility to actually see one is extremely low. On the Kumami-toge, we met an older Gentlemen who lives in the area of 77 years who told us that on this day (September 21, 2020) this would be his exact 900st attempt to the summit of Shari-dake. That is quite an accomplishment, and he wanted to continue until he reaches 1000 summits of Shari-dake. The stunning part however was that in all these 900 summits, he has never seen a single bear (!).

Hoehe1547m
AnfahrtAuto
1500m-2000m, 2020, Hokkaido, Hokkaido 100, Japan 100, Japan Ultra, Vulkane

Yotei-san / 羊蹄山

Der Yotei-san 羊蹄山, oder auch Shiribeshi-yama 後方羊蹄山 genannt, ist ein maechtiger Schichtvulkan, der sich in der beliebten Japanischen Ski-Gegend Niseko auf Hokkaido erhebt. Fuer die Besteigung sollte man so frueh wie moeglich los und einen kompletten Tag einplanen. Der Berg ist zwar nur knapp 1900m, aber da man von fast ganz unten anfaengt, zieht sich der Anstieg sehr. Der Berg und auch der Gipfelkrater sind absolut fantastisch und wer von dem langen Anstieg nicht abgeschreckt wird, der wird mit sehr schonen Kraterlandschaften auf dem Gipfel belohnt. Wenn man einmal um den Gipfel laeuft, dann stoesst man auch auf das Fundament einer Berghuette die vor geraumer Zeit aufgegeben wurde.