



















Einer der beliebten kleineren Berge auf der Miura Halbinsel in der japanischen Praefektur Kanagawa ist der Takatori-yama. Nicht nur weil der Berg einfach zu erreichen ist mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch weil der Berg ein Mekka fuer Hobby Kletterer ist.










Der Takamatsu-yama 高松山 ist mit gerade einmal 801m ein kleinerer Berg suedwestlich im Tanzawa Bergmassiv. Der Berg ist weniger bekannt als seine grossen Nachbarn Nabewari-yama 鍋割山, To-no-dake 塔ノ岳, oder Tanzawa 丹沢山 und damit auch wesentlich ruhiger und entspannter zu besteigen. Vom weitflaechigen Gipfelplataeu hat man eine hervorragenende Aussicht und kann von Fuji-san 富士山 ueber Ashitaka-yama 愛鷹山, die Hakone 箱根 Berge bis in den Pazifik schauen. An klaren Tagen kann man sogar bis nach Izu-Oshima 伊豆大島 blicken.
Die Route beginnt am Bahnhof Yamakita 山北駅 auf der Gotenba Line. Hier kann man bequem von Tokyo mit der Tokaido Line bis nach Kouzu Station 国府津駅 (beachte das interessante Kanji fuer Kouzu, was 3 Zeichen hat fuer 2 Silben..) und dort in die Gotenba Line 御殿場線 umsteigen nach Yamakita 山北駅. Achtung falls man mit einer Suica kommt: In Kouzu aendert sich die Firma von JR East (JR東日本) zu JR Tokai (JR東海) und es gibt keine Schranken 改札口 zwischen den beiden Bahnsteigen auf dem Bahnhof. Das heisst, dass man, wenn man mit einer Suica in Tokyo eingestiegen ist, und diese in Yamakita Station ueber den NFC Reader haelt, dies nicht funktioniert. Dann hilft es nur noch, die Situation einem lokalen angestellten zu erklaeren die das dann meistend manuell abrechnen. In meinem Fall habe ich dies auch erst am Ausgang in Yamakita bemerkt und dummerweise war dann niemand dort vor Ort in der Fruehe. Da es jedoch keine Schranken gibt, muss man dann einfach so raus, und die Situation den Bahnhofsangestellten erklaeren, wenn man wiederkommt. Nur dass man sich hier nicht wundert.
Von Yamakita Station dann geht es die Strasse rechts ab fuer ca. 20 Minuten bis man zu einer gruenen Fussgaengerbruecke kommt, wo man dann links ab muss in die kleine Seitenstrasse. Der Berg ist hier nicht ausgeschildert, also die Route am besten per GPS vorbereiten oder per Karte laufen. Folgt man diesem Weg unterquert man relativ schnell die grosse Schnellstrasse bis man zunehmends auf Baustellen trifft. Auf dieser Seite wird sehr viel gebaut und der Wanderweg fuehrt xunaechst ueber multiple Baustellenpfade und Eisentreppen bis man auf dem richtigen Wanderweg ist. Das gute ist jedoch, dass es alles nach unterquerung der Schnellstrasse ausgeschildert ist (Stand: December 2021). Man muss nur ausschau halten nach folgenden Kanji: 高松山ハイキングコース、ハイキングコース、高松山 etc.
Erreicht man den eigentlichen Wanderweg im Wald dann geht es zunaechst etwas steil nach oben, bis man nach 30 Minuten oder so auf der Ridge angekommen ist. Der Rest bis hoch zum Takamatsu-yama 高松山 ist ein relativ bequemer Hike der nicht allzu steil verlaeuft. Nicht weit vor dem Gipfel passiert man eine buddhistische Stein Statue bei der die Dorfbewohner frueher fuer eine fruchtbare Ernte gebetet haben sowei eine Frischwasserquelle beim sogenannten Biri-Dou ビリ堂. Nach weiteren 20 Minuten erreicht man schliesslich die Spitze des Takamatsu-yama.
Auf dem Gipfel angekommen merkt man schnell wie weit das Plateau ist. auf der Rechten Seite kann man sehr gut den Fuji-san sehen bei gutem Wetter, mittig den Ashitaka-yama sowie die Hakone Berge und weiter links hat man sogar Ausblick auf das Meer. Ich muss sagen dass ich diese frie Sicht nicht erwartet habe und dass ich angenehm ueberrascht war. Auf der ganzen Strecke nach oben war ich der einzige, nur oben auf dem Gipfel habe ich zwei andere Herren mittleren Alters eine Pause machen sehen. Ein weiterere Vorteil die etwas weniger beliebten Berge zu besuchen, wenn man etwas mehr Natur und Abstand von den Menschenmassen erwartet. Oben auf dem Plateau gibt es einige Baenke und Sitzmoeglichkeiten. Ein Gipfelschild hat der Berg zwar aber der Name ist nicht beschriftet, anstelle dessen steht dort einfach nur Sanchou 山頂 (Gipfel) und die Hoehe.
Vom Gipfel kann man geradeaus weiter den Pfad abwaerts bis zum Hisari Pass 尺里峠 gemuetlich wandern und von dort aus den Loop wieder hinunter zum Yamakita Bahnhof. Dies ist der empfohlende Weg und den wuerd ich auch empfehlen. Aus irgendeinem Grund habe ich gedacht ich koennte die Route noch mit dem benachbarten Matsuda-yama 松田山 verbinden, und bin so weiter gerade aus ueber die en Bergpass zum Dairoku-ten 第六天 und schliesslich zum Matsuda-yama 第六天 gewandert. Dabei habe ich nicht gewusst, dass die verbindungsstrecke zu Matsuda-yama durch einen Taifun vor ein par Jahren stark beschaedigt wurde und als nicht passierbar eingestuft wurde. Die Warnschilder dazu habe ich erst auf dem Matsuda-yama bemerkt. Der Weg dahin war zwar nicht unmoeglich, jedoch habe ich mich unterwegs schon gewundert warum es so schwierig ist und kaum ausgepraegt. Man muss zunaechst hinunter und ueber einen Fluss, nur um dann den Matsuda-yama in relativ steiler manier ohne ausgepraegten Weg wieder nach oben. Das war definitiv nicht die beste Route und daher wuerde ich davon auch abraten. Zumal der Matsuda-yama relativ unspektakulaer ist: Der Gipfel ist bewachsen und die naechste Sicht geht auf ein Golfplatz. Als ich den Weg ins Tal nehmen wollte habe ich mich von meiner Karte beirren lassen und einem Weg gefolgt der nach Matsuda Station fuehren sollte, was sich aber schliesslich als Dead-End erwiesen hatte. Ich bin daher den relativ weiten Umweg ueber die Strasse wieder runter ins Tal, was ein Umweg von ueber 4km war und nicht sehr angenehm, da befahrene Strasse ohne Fussgaengerwege.
| Hoehe: | Takamatsu-yama 高松山: 801m , Matsuda-yama 松田山: 551m |
| Laenge: | 13km (nur Takamatsu-yama Loop), 18km (ueber Matsuda-yama zurueck) |
| Dauer: | 4h (nur Takamatsu-yama Loop), 6h+ (ueber Matsuda-yama zurueck) |
| Map: | Wandermap der Stadt Yamakita (nur Japanisch) |
| Anfahrt: | Yamakita Station – Gotenba Line (JR Tokai)・山北駅 – 御殿場線 (JR東海) |
| GPX: | GPX Track |










Ein weiterer leicht erreichbarer Berg von der JR Chuo Main Line JR中央本線 ist der Shoutou-san in der japanischen Praefektur Kanagawa. Mit unter 1000m ist der Berg fuer Anfaenger geeignet. Leider kann man nicht direkt mit der Bahn an den Eingang 登山口, sondern muss von der am naechsten gelegenen Bahnstation Fujino Station 藤野駅 noch ca 20-30 Minuten Busfahrt in kauf nehmen. Dabei muss man sagen, Busse in Japan sind sehr verlaesslich, allerdings auch sehr klein. Als grosser Europaeer (wie ich) hat man dort arge Platzprobleme, und kann in 80% der Sitze nicht gerade sitzen. Die anderen Sitze, die ein wenig freier sind, haben meist Prioritaet fuer aeltere, schwangere, behinderte Menschen etc. Daher ziehe ich es meist vor zu stehen. Ein anderes Problem mit Bussen in Japan ist, dass diese aufgrund der kleinen Groesse nicht allzuviele Menschen transportieren koennen und bei beliebten Routen wie dieser (der Wanderweg zum Jinba-san liegt auf der gleichen Route) kann man schnell in die Situation kommen in den ersten Bus nicht reinzukommen wegen der langen Schlange. So war es auch an diesem Sonntag morgen. Zum Glueck war ich frueh genug dort und habe eine Weile in 5ter Position an der Haltestelle gewarte. Bis der Bus ankam war die Schlange schon enorm lang und nur ca. die Haelfte der Menschen kamen mit dem ersten Bus weg.
Sobald man im Bus ist, fahrt man bis zur Station Kamazawa Iriguchi 鎌沢入口. Dort ausgestiegen findet man bereits die Wegweiser vor. Fuer den Shoutou-san geht man zunaechst rechts ab, bis es links der Strasse ein wenig bergab in einer Gegend mit ein paar Haeusern bergab geht. Folgt man der Strasse entlang mehrerer Kurven und leichten Steigungen, so erreicht man irgendwann den eigentlichen Eingang zum Wanderweg, markiert duch ein massiven Stein mit Gravur. Von dort aus geht es dann relativ gut ausgeschildert durch einen Wald, vorbei an einem Abschnitt mit Bambuswld, dann ein wenig mehr Anstieg, und schliesslich zu der Sakura Promenade 桜プロムナード. Im Fruehjahr sieht es dort bestimmt sehr nett aus, im November allerdings ist dort nichts besonderes zu sehen, bis auch den ersten freien Blick auf das Umland inklusive Fuji-san. Von dort aus ist es dann nicht mehr weit bis zum Mikuni-san 三国山.
Den Namen Mikuni-san gibt es sehr oft in Japan. Meist repraesentieren Berge die so genannt sind (mi 三 = 3, kuni 国 = Land) eine Stelle an der sich mehrere Praefekturen treffen, wie auch in diesem Fall: Der Mikuni-san steht fuer das Dreilaender-Eck zwischen Tokyo-to 東京都, Yamanashi-ken 山梨県 sowie Kanagawa-ken 神奈川県. Der Gipfel ist jedoch relativ unspektakulaer, so dass man schnell weitergeht Richtung Shoutou-san, welcher nur 10 Minuten in Richtung Kanagawa Seite liegt. Dort angekommen hat man einen leicht eingeschraenkten Blick auf den Fuji-san, da die Spitze bewachsen ist. Es gibt Baenke zum Ausruhen. Wer jedoch einen besseren Blick auf das Umland erhaschen will, der sollte noch ein wenig weiter laufen bis zum Kaya-maru 茅丸, eine weitere Spitze nur ca. 15 Minuten vom Shoutou-san. Von dort aus hat man eine gute Sicht auf das Umland inklusive des Fuji-san.
Danach fuehrt der Weg eine ganze Weile ueber noch ein paar weitere Spitzen, bis man schliesslich irgendwann am Wada-Toge 和田峠 wieder auf eine Strasse trifft. Hier kann man sich entscheiden ob man direkt wieder zurueck zur Busstation laeuft oder noch einen kleinen Abstecher zum Gipfel des Jinba-san 陣馬山 macht. Da ich sehr frueh dort war und der erste Bus zurueck erst in ein paar Stunden fuhr, entschied ich mich noch diesen Abstecher zu machen. Der Vorteil davon ist, obwohl es auf dem Jinba-san immer sehr voll ist, da es ein beliebter Berg ist, dass es dort oben Huetten gibt, die warme Udon und Soba Nudeln verkaufen. Und so goennte ich mir noch ein warmes Mittagessen bis ich von dort wieder Richtung Kamazawa Busstation abstieg. Alles in allem ein netter Halbtagesausflug.
Note: Aus mir nicht ersichtlichen Gruenden ist der Berg als “Ifuji-san” bei Google Maps bezeichnet (Stand: 11/2021), was nicht korrekt ist. Die einzige offizielle Lesung in allen japanischen Quellen ist Shoutou-san (しょうとうさん・生藤山).
| Name: | Shoutou-san 生藤山 / Kitto-yama キット山 / Suzunari・スズナリ |
| Hoehe: | 990m |
| Laenge: | 15km |
| Dauer: | 4-5h |
| Anfahrt: | Bus Station Kamazawa Iriguchi 鎌沢入口 mit dem Bus No 8 (Richtung Wada 和田) von der Station Fujino 藤野駅 auf der JR Chuo Main Line JR中央本線. |
| GPX: | GPX Track |











Der populaerste Berg in Japan (und anscheinend auch der meistbesuchteste Berg weltweit) ist der Takao-san 高尾山 westlich von Tokyo. Wenn man die Ridge langlaeuft von Jinba-san nach Takao-san dann kann man ab und an auf einem benachbarten Berg ein grosses Riesenrad erblicken. Dieses gehoert zu einem Freizeitpark mit dem Namen “Pleasure Forest”. Der Pleasure Forest befindet ich an einem Berg mit dem Namen Arashi-yama 嵐山 in der Naehe der Station Sagami-ko. In unmittelbarere Naehe, befindet sich der Sekirou-zan 石老山, seinerseits einer der auserwaehlten 100 Berge der Kanto Region.
An einem durchwachsenen Sonntagmorgen machte ich mich auf mit der ersten Bahn nach Sagami-ko auf, um sowohl den Arashi-yama als auch den Sekiro-zan zu besteigen. Da beide Berge nicht allzu hoch sind (unter der 800m Grenze), entschied ich mich auch direkt vom Bahnhof zu starten. Wenn man nur den Sekiro-zan besteigen will, dann kann man auch ein Bus in die Naehe nehmen, aber der Arashi-yama liegt gewissermassen mit auf dem Weg ohne den Bus. Zunaechst laeuft man direkt am Sagami-ko Bahnhof geradeaus raus und nimmt die naechste Kreuzung die Strasse nach links. Dieser folgt man bis man an die Bruecke ueber den See kommt. Nebenan gibt es auch einen Staudamm, bei dem man auch ueberqueren kann. Auf dem Weg dahin sieht man bereits den Arashi-yama, in meinem Fall war dieser groesstenteils in morgendlichen Dunst gehuellt.
Am Ende der Bruecke angelangt, erreicht man nach ein paar hundert Meter links entlang auf der rechten Seite den Eingang zum Arashi-yama. Obwohl der Berg mit ca. 400m nicht so hoch ist, hat er doch einnen sehr starken Anstieg. Fast die ganze Zeit geht es relativ steil nach oben. Auf dem Gipfel angekommen findet man eine Sitzmoeglichkeit, einen Schrein, und eine kleine Power Station. Weiterhin hat man eine etwas begrenzte Aussicht auf den Sagami See. Auf dem Weg nach unten auf der anderen Seite kommt man an einem Stueck Bambuswald vorbei. Das erinnerte mich ein wenig an den Kyoto und den Bambuswald, der sich ebenfalls in der Naehe des dortigen Arashi-yamas befindet. Steigt man weiter hinab, so trifft man irgendwann auf des Parkplatz zum Pleasure Forest, der sich am gleichen Gebirge befindet. Von dort aus geht es weiter gerade aus, die Schnellstrasse ueberquert und man kann bereits den Sekirou-zan sehen.
Im Jahr 2019 gab es einen schweren Taifun in Japan, welcher einfach nur mit “Nummer 19” abgekuerzt wird (in Japan werden dei Taifune jaehrlich durchnummeriert). Dieser Taifun Nummer 19 war derart stark, dass er einige Wanderpfade in der Kanto Region stark beschaedigt hat. So leider auch einige der Pfade am Sekirou-zan. Daher muss man erst eine Weile rechts um den Berg an der Strasse laufen, bis man zu einem sicheren Aufstiegspfad kommt. Fuer diesen folgt man den Schildern zum Daimyojin-Tenboudai 大明神展望台 (Aussichtspunkt des Daimyojin). Vom Eingang geht es wieder relativ steil nach oben bis man auf besagtem Aussichtspunkt angekommen ist. Der Aussichtspunkt ist eine dort gebaute Platform mit ein wenig Aussicht auf das Umland, aber nicht allzu berauschend. Von dort aus geht es weiter ueber zwei weniger bekannte Spitzen (den Daimyojin-yama 大明神山 kurz hinter der Aussichtsplatform mit dem gleichen Namen) sowie den Shinonome-yama 東雲山. Letzteres Kanji fand ich sehr interessant, ist es doch eine besondere Lesung (ich haette wohl eher Tou-un vermutet). Shinonome, wie ich gelesen habe, ist ein altes japanisches Wort, welches das Rot-Faerben des Himmels zur Zeit den Sonnenaufgangs beschreibt. Die Kanji Bedeutung ist Ost 東 und Wolke 雲. Sehr poetisch.
Weiter entlang des Weges und ein wenig mehr Steigung unterstuetzt von teilweise Treppen, erreicht man bald den Gipfel des Sekirou-zan. Dort gibt es sehr viele Sitzmoeglichkeiten auf einem grossflaechigem Areal und eine begrenzte Sicht auf dir Tanzawa-Berge. Ansonsten ist der Gipfel relativ zu und ohne weitere Aussicht. Wegen der Taifunschaeden bin ich dann den gleichen Weg wieder zurueck und die Strasse entlang bis zum Sagami-ko Bahnhof gelaufen. Die Strecke ist insofern interessant, dass man den letzten Abschnitt entlang des Sagami-ko laeuft und so die Sicht ueber den See geniessen kann.
| Hoehe: | Arashi-yama 嵐山: 406m / Daimyoujin-yama 大明神山: 551m / Shinonome-yama 東雲山: 620m / Sekiro-zan 石老山: 702m |
| Dauer: | 5-6h |
| Laenge: | 15km |
| Anfahrt: | Sagami-ko Station 相模湖駅 auf der JR Chuo-sen JR中央線 |
| GPX: | GPX Track |












Japan’s Hauptinsel Honshu 本州 hat erstaunlich viele aktive Vulkane, viele davon in der naehe der Hauptstadt Tokyo. Unter diesen Vulkanen auf Honshu ist der Asama-yama – welcher ueber die idyllische japanishce Resortstadt Karuizawa 軽井沢 wacht – wohl einer der aktivsten, wenn nicht sogar der aktivste. Asama-yama besteht aus drei Kratern, von welchen der aussenstehende mit der hoechsten Erhebung Kurofu-yama 黒斑山 der aelteste ist. Weiterhin gibt es ein weiteren Krater unweit vom Hauptkrater mit dem Maekake-san als hoechstem Punkt, sowie den Hauptkrater des Asama-yama, welcher seit geraumer Zeit sehr aktiv ist.
Seit der modernen geologischen Aufzeichnungen ist Asama-yama in hoher Frequenz aktiv und nach einem explosiven Ausbruch im Jahr 2004 wurde der eigentliche Gipfel des Berges fuer die Oeffentlichkeit gesperrt. Im Laufe der naechsten Jahre gab es noch mehrere Ausbrueche, daher sollte man, bevor man versucht Asama-yama zu besteigen, sich vorher informatieren welche aktuelle Sicherheitsstufe gilt. Im Allgemeinen wurde festgelegt:
Die moeglichen Routen kann man farblich codiert auch hier auf der Trekking Map der Stadt Komoro 小諸市 nachlesen (nur Japanisch).

























Schon laenger hatte ich den Azumaya-san 四阿山 auf der Karte immer mal wieder gesehen, daher wurde es Zeit, diesem Vulkan einmal einen Besuch abzustatten. Wie so viele Berge in Japan hat auch dieser Berg mehrere Namen. Neben der am haeufigsten Lesung als Azumaya-san 四阿山, gibt es noch 吾妻山 and 吾嬬山, wobei letzteres Agatsuma-yama gelesen wird. Weiterhin gibt as auch weitere Azumaya-san sowohl in Nagano, als auch in Saitama, jedoch mit folgender Kanji Lesung: 四阿屋山. Das Kanji von 四阿山 ist also hoechst wahrscheinlich ein Ateji 当て字, da 四 (=4, “shi”, “yon”) und 阿 (“a”) zusammen mit Yama 山 normalerweise kein Azumaya-san bilden. Der Stratovulkan ist realtiv markant in der Gegend und der Krater des ruhenden Vulkans ist ca. 3km weit. Auf dem Krater befinden sich mehrere Spitzen: Neko-dake 根子岳, Azumaya-san 四阿山 (der hoechste Peak), Urakura-yama 浦倉山, Kimyo-san 奇妙山.
Bewaffnet mit dem Tokyo Wide Pass (ein JR East Pass der 3 Tage unbegrenzte Fahrt im Grossraum Tokyo ermoeglichs [inkl. Shinkansen] und 10.000 Yen kostet), machte ich mich an einem schoenen Samstag frueh auf nach Ueda 上田市 in Nagano, welches praktischerweise ein Shinkansen Bahnhof besitzt. Was ich erst spaeter realisiert hatte ist dass Ueda genau eine Station ausserhalb der Reichweite des Tokyo Wide Passes liegt, da bereits zu Nagano gehoerend. Zum Glueck kann man die eine Station relativ einfach als add-on dazukaufen fuer diesen Fall. Gesagt, getan. kurz vor 8 Uhr morgens stand ich vor dem Autoverleih um so frueh wie moeglich am Berg zu sein. Da es sich um ein 100 Meizan handelt, ist es ratsam so frueh wie moeglich da zu sein. Ich habe schon so oft vor uebervollen Parkplaetzen gestanden, besonders an Wochenenden. Japan ist und bleibt ein Land der Bergsteiger. Die 100 Meizan sind besonders beliebt, gerade an Wochenenden und bei gutem Wetter. Und frueh heisst in Japan richtig frueh. 8 Uhr morgens ist an vielen Orten schon zu spaet…
Dementsprechend war ich ueberrascht dass ich an diesem tollen Samstag ueberhaupt kein Problem mit Parkplaetzen hatte. Es gibt mehrere Routen auf den Berg hoch. Eine der beliebtesten ist, die Wanderung auf den Azumaya-san mit dem benachbarten Neko-dake zu verbinden. Eine der Routen dafuer startet an der Sugadai Farm 菅平牧場, welche bereits auf ueber 1500 Hoehenmetern liegt. Dort kann man direkt mit dem Auto hinfahren, muss aber fuer den Eintritt in das Gebiet und den dort gelegenen Parkplatz 200 Yen bezahlen (pro Person, nicht pro Auto!). Dort angekommen gibt es ueber 3 verschiedene Parkplaetze und an diesem Wochenende mit super Wetter waren noch genug plaetze frei fruehs um 9 Uhr. Von dort aus startet der Weg direkt geradeaus hoch zum Neko-dake 根子岳. Der Weg an sich ist relativ einfach und es dauert nur eine gute Stunde bis man auf der Spitze ist. Auf dem Weg sollte man immer mal wieder dan Blick zurueck wagen denn die Aussicht auf das Umland ist fantastisch. Man sieht die kompletten japanischen Kita Alps. Absolut fantastisches Panorama. Oben angekommen hat man dies sogar rundum.
Vom Neko-dake dann geht es weiter ueber den Bergkamm zum Azumaya-san. Dafuer muss man zunaechst wieder ein ganzes Stueck absteigen um das dann auf der anderen Seite wieder hochzuwandern. Der Absteig vom Neko-dake ist relativ frei, er Aufsteieg auf der anderen Seite geht groesstenteils durch einen Wald. Im spaeten Oktober lag auf dieser Schattenseite noch relativ viel Schnee, aber der Anstieg ist nichts technisches und sehr einfach, daher sollte es keine groesseren Probleme geben. Auf derm Kamm des Berges angekommen links halten und nach ca 20 Minuten sieht man bereits die Spitze, wo man dann nach 10 weiteren Minuten schon ankommt. Auf der Spitze befindet sich, wie auf vielen anderen Bergen in Japan, ein Gipfelschrein. Da es ein beliebter Berg ist versameln sich einige Leute an der Spitze, es sollte aber immer noch irgendwo ein Plaetzchen zum hinsetzen geben. An guten Wettertagen ist die Sicht von oben phaenomenal! Man hat freie Sicht auf den Asama-yama 浅間山 und die benachbarten Berge wie den Asama-kakushi-yama 浅間隠山.















Honshu 本州 ist voller aktiver Vulkane. Das habe ich frueher auch nicht so gewusst aber selbst als Tagestrip aus Tokyo kann man viele aktive Vulkane besuchen und auch besteigen. Einer davon ist der Nasu-dake 那須岳 im Norden der Praefektur Tochigi 栃木県. Da diese Praefektur nicht direkt an Tokyo grenzt, sollte man, wenn man es als Tagestrip aus Tokyo plant, die Anreise mit dem Shinkansen planen. Man kann relativ bequem mit dem Shinkansen aus Tokyo direkt nach Nasu Shiobara 那須塩原 fahren und dann von dort entweder mit einem Bus weiter oder mit dem Auto. Ich hatte mich dafuer entschieden einen Mietwagen zu nehmen und so bin ich direkt mit dem ersten Shinkansen aus Tokyo hoch nach Nasu-Shiobara, frueh morgens um 8 das Auto geholt, und direkt die knappe Stunde zum Berg gefahren. Und eines kann ich sagen. Ich haette keine Minute spaeter da sein sollen. Die Parkplaetze an der Ropeway station waren schon komplett dicht. Die nun ankommenden Autos haben sich auf der Bergstrasse gestaut, und mussten so lange warten bis welche den Parkplatz verlassen. Und das kann dauern. Da der Nasu-dake ein hyakumeizan ist, und auch relativ einfach zu erreichen ist, sollte man sich hier besonders an Wochenenden und Feiertagen auf viele, viele Menschen einstellen. Ich hatte da noch etwas glueck, denn vor mir waren nur ein paar weitere Autos die gewartet haben, so konnte ich nach 15 Minuten dann schon ein Parkplatz einnehmen. Jede Minute spaeter haette den Trip jedoch wertvolle Zeit gekostet. Sollte ich nochmal herkommen, dann wuerd ich entweder unter der Woche kommen, oder wahrscheinlich den Bus von Nasu-Shiobara nehmen.
Der Berg wird oft einfach nur als Nasu-dake 那須岳 bezeichnet. Wie so oft in Japan ist das ein wenig irrefuehrend, denn Nasu-dake steht fuer das komplette Vulkangebirge, welches aus mehreren Spitzen besteht, darunter auch dem Chausu-dake 茶臼岳, dem Asahi-sake 朝日岳, sowie dem Sanbonyari-dake 三本槍岳 (hoechster Punkt auf dem Gebirge). Der naechste Gipfel vom Chausu-dake ist der Asahidake 朝日岳, welchen die meisten zusammen mit dem Chausu-dake besteigen. Sowohl Asahi-dake 朝日岳 als auch Chausu-dake 茶臼岳 sind beliebte Bergnamen in Japan und wenn man nach ihnen sucht, sollte man immer Toshigi oder Nasu-dake im Search-String haben, sonst wird man womoeglich zu anderen Bergen mit dem gleichen Namen und gleichen Kanji gefuehrt.
Die wohl einfachste Route nach oben startet an der Nasu Ropeway Station 那須ロープウェイ山麓駅. Dort ist auch einer der groesseren Parkplaetze in der Naehe (ein andere ist ein bisschen weiter hinten am Trailhead und ein anderer ein wenig weiter unten, aber in Laufreichweite). Von dort kann man wahlweise mit der Ropeway in die Naehe des Gipfels oder zu Fuss hoch. Da ich unter Zeitdruck stand, habe ich die Ropeway genommen, aber ich muss sagen, dass dies nicht unbedingt noetig ist. Der Weg nach oben ist nicht so weit (ca. 1h) und auch nicht so schwer, und die Ropeway faehrt auch nur 5 Minuten und ist dafur relativ teuer (1800 Yen Round Trip). Oben angekommen ist es dann nurnoch ca 20 Minuten zu Fuss zum Gipfel. Da es sich um ein Vulkankrater handelt, ist der Gipfel an sich sehr felsig, also sollte man bei Schnee und Regen etwas aufpassen. Als ich dort hoch bin war es Ende Oktober und oben lag bereits Schnee und durch die Winde war es auch sehr kalt obwohl es im Tal durch das gute Wetter relativ mild war. Man sollte also wie immer auf alles gefasst sein. Oben findet man dann ein Torii 鳥居, den Nasudake Gipfelschrein 那須岳神社, sowie die Gipfelmarkierung den Chausu-dake 茶臼岳. Die Aussicht von oben ist phaenomenal. Danach kann man einmal den Krater umrunden und weiter Richtung Asahi-dake 朝日岳 wandern. Hierzu muss man zunaechst wieder etwas absteigen, an einem Pass und einer Berghuette vorbei, und dann auf der anderen Seite wieder hoch. Die Landschaft ist typisch Vulkan mit schoen farbigem Sand und felsigen Klippen. Es gibt eine kurze Klettereinlage mit Eisenketten zur Hilfe aber nichts schwieriges. Vom Asahi-dake hat man eine tolle Sicht auf den Chausu-dake. Danach kann man entweder den Weg wieder zurueck, oder falls noch Zeit besteht, weiter bis zum Sanbonyari-dake und zurueck.














Als Teil der sogenannten Hannou Alps 飯能アルプス liegt so ziemlich in der Mitte zwischen dem Izugatake und dem Tenran-zan 天覧山 der Tenkaku-san 天覚山. (Ich glaube der Begriff Alps ist in Japan allgegenwaertig und wird fuer alles was eine Aneinanderreihung von Bergen/Huegeln darstellt benutzt.) Waehrend der Berg nicht wirklich ein Meizan ist, hatte ich mich an einem heissen Sommermorgen entschlossen, das Stueck zwischen Higashi-Agano und Agano einmal abzugrasen. In der schwuelen Sommerhitze in Japan muss man echt aufpassen und ich empfehle jedem es nicht zu uebertreiben. An Tagen mit fast 35 Grad und maximaler Luftfeuchte wuerde ich maximal ein Halbtages-hike machen, das heisst fruehstmoeglichst los und versuchen vor der erdrueckenden Mittagshitze schon wieder auf dem Rueckweg sein. Der Tenkaku-yama eignete sich dabei sehr gut mit seinen nur ca. 2.5h von Bahnhof zu Bahnhof.
Vom Bahnhof Higashi-Agano geht es hinter dem Bahnhof entlang der Schienen bis man an den Schienenuebergang kommt. Auf der anderen Seite dann rechts am Holzbetrieb vorbei, dann links hoch und schon ist man am Anfang des Wanderweges (登山口). Der Weg hoch zum Tenkaku-san fuehrt einen Steilen Anstieg ca. 30-40 Minuten. Kurz danach ist man auch schon oben. Da der Berg nicht allzu hoch ist, faellt dies nicht sehr schwer.
Auf dem Tenkaku-san angekommen gibt es einige Baenke und auch eine unerwartet gute Aussicht auf die Umgebung. Man kann auf die markanten Spitzen Okutamas, wie zum Beispiel den Honita-san oder den Kawanori-yama schauen. An klaren Tagen kann man sogar in der Ferne den Fuji-san sehen. Nachdem man sich auf der Spitze des Tenkaku-san ausgerueht hat, geht, es weiter ueber die Ridge Richtung Ootaka-yama 大高山. Der Weg zum Ootaka-yama zieht sich ein wenig und ist sehr uneben, aber nicht sonderlig schwierig. Nach ca. 40 Minuten kommt man dann schliesslich auf dem Ootaka-yama an, welcher jedoch relativ unspektakulaer ist. Von dort ist der Weg Richtung Agano Station 吾野駅 ausgeschildert (nur Kanji). Steigt man Richtung Agano Station ab dann kommt man kurz vor de Bahnhof am lokalen Friedhof raus, an welchem Fuss sich auch die Agano Quelle 吾野湧水 (Agano Yuusui) befindet, welche mit Frischwasser aufwartet.
| Hoehe: | Tenkaku-san 天覚山: 445.5m / Ootaka-yama 大高山: 493m |
| Anfahrt: | Higashi-Agano Station 東吾野駅 / Seibu Ikebukuro Line 西武池袋線 |
| Laenge: | ~8km |
| Dauer: | ~2.5h |
| GPX: | GPX Track |









Kurz hinter der Stadt Hanno 飯能 in der Japanischen Praefektur Saitama 埼玉県 beginnt das Berggebiet Oku-Musashi 奥武蔵. Die Bergkette in Hanno Region nennt man auch kollektiv die Hanno Alps, wobei der Vergleich mit den Alpen natuerlich bei unter 1000ern hier ein wenig hinkt. Einer der beliebesten Berge dieser Region ist der Izugatake 伊豆ヶ岳. An einem sonnigen Tag mitten in der japanischen Regenzeit wollte ich dem Kanto 100 Berg einen Besuch abstatten. In Japan ist es durchaus ueblich dass Bahngesellschaften die in Bergregionen fahren Wanderwege publizieren oder Broschueren an den Bahnhoefen verteilen, so auch Seibu Railways mit dem Izugatake.
Es gibt 2 empfohlende Hauptkurse. Der erste geht auf den Izugatake und auch wieder runter zum Shomaru Eki 正丸駅. Der zweite ist die Ueberquerung des Izugatake (伊豆ヶ岳を越える道) hin zur Agano Station 吾野駅. Da mir die erste Route zu kurz erschien entschied ich mich fuer die Ueberquerung. An einem sonnigen Tag waehrend der japanischen Regenzeit nutzte ich die Gunst der Stunde und fuehr nach Shomaru Station. Am Bahnhof angekommen geht es direkt rechts rum unter einem Tunnel durch und schon ist man auf dem Weg. Nach ca 20 Minuten geht der Wanderweg links ab. Zunaechst folgt man einem Fluss aufwaerts durch ein Waldstueck. Der Anstieg ist teilweise sehr steil, aber nicht allzu schwierig. Nach einer knappen Stunde kommt man dann auch schon auf dem Gorin-yama 五輪山 an. Gorin, “5 Ringe”, steht in Japan auch fuer Olympia. Treffend, dass ich den Hike fast genau ein Monat vor Beginn der Tokyo Olympics machte (die allerdings wegen Corona leider zur absoluten Farce avancierten). Auf dem Gipfel des Groin Yama befindet sich eine Bank, ansonsten ist es dort aber weniger spektakulaer.
Weiter geht es links an der Ridge entlang. Kurz vor dem Gipfel des Izugatake kommt man an eine Gabelung, die geradeaus auf den Otoko-saka (Maenner-Anstieg) zeigt, rechts ab die Umfuehrung ueber den Onna-saka (Frauen Anstieg). Die Bezeichnungen geben die Schwierigkeit der Route an, wobei der Onna-saka der leichtere ist. (Man trifft sehr oft und auf vielen Bergen in Japan auf diese Bezeichnungen.) Der Otoko-saka fuerht ueber eine sehr steile Felswand mit Klettereinlagen. Der Weg ist aktuell gesperrt wegen erhoehter Gefahr (Stand July 2021) und da es an den Tagen davor sehr stark geregnet hat, nahm ich auch den Onna-saka hinauf zum Izugatake. Der Gipfel des Izugatake ist ein mittelgrosser Fels, aber ansonsten gibt es weder Sicht noch Sitzmoeglichkeiten. Daher bin ich recht schnell weitergezogen. Der Izugatake ist der hoechste Gipfel auf der Route und ab hier geht es noch ueber 2-3 andere Erhoehungen bis man schliesslich in Agano ankommt. Der Weg dorthin zieht sich sehr und dauert mehrere Stunden. Am Ende des Wanderweges gibt es einen Tempel, den Nenogongen Tenryuji 子ノ権現天龍寺 bei dem vor dem Eingang rechts unten eine Hand-Statue plaziert ist, was aussieht wie in einem Freiluft Kunstmuseum. Bei der Tempelanlage gibt es auch ein paar Vending Machines, falls der Trinkvorrat knapp gewurden ist. Vom Tempel aus folgt man zunaechst der gepflasterten Strasse bis der Wanderweg nach Agano wieder rechts abgeht (ist ausgeschildert aber nur auf Kanji). Von dort aus sind es dann noch gute 3-4km und ne gute Stunde bis man am Bahnhof ankommt.
| Hoehe: | Gorin-yama 五輪山: 770m / Izugatake 伊豆ヶ岳: 851m / Komitake 古御岳: 830m / Takahata-yama 高畑山: 695m / Nakanozawa-no-to 中ノ沢ノ頭: 622m |
| Laenge: | ~15km |
| Anfahrt: | Shomaru Station 正丸駅 (Seibu Ikebukuro Line 西武池袋線) ・ oder ueber Nishi-Agano Station 西吾野 oder Agano Agano Station 吾野駅 auf der gleichen Linie wenn man eine andere Route bzw. die Route in die entgegengesetzte Richtung nehmen moechte. |
| Dauer: | ~5h |
| GPX: | GPX Track |

















Der Asamakakushi-yama 浅間隠山 ist ein relativ einfach zu besteigender Berg mit Rundumblick auf den Asama-yama 浅間山 sowie das Umland. Der Wanderweg beginnt an einem Parkplatz an einer Bergstrasse (浅間隠山登山口駐車場) und der Anstieg dauert nur eine gute Stunde fuer geuebte Wanderer. Anfaenglich ist der Anstieg sehr leicht, nur die letzten 200-300 Hoehenunterschied wird es relativ steil. Sobald man am Bergkamm angekommen ist sind es nur noch 10 Minuten bis zum eigentlichen Gipfel, von welchem man eine formidable Aussicht auf das Umland hat.
Der Name des Berges ruehrt daher, dass er den Asama-yama 浅間山 (uebrigens der aktivste Vulkan auf der Hauptinsel Honsho) verdeckt (bzw. versteckt) wenn man aus den Ortschaften Higahishi-azuma 東吾妻 und Nakanojo-cho 中之条町 schaut (Kakushi 隠し = verstecken). Wegen seiner Form, traegt der Berg ebenso den Namen Kawaura-Fuji 川浦富士 sowie wegen der Doppelspitze auch den Namen Yahazu-yama 矢筈山.
| Name: | Asamakakushi-yama 浅間隠山 |
| Alternative Namen: | Kawaura-Fuji 川浦富士, Yahazu-yama 矢筈山 |
| Hoehe: | 1756.7m |
| Laenge: | ~5.5km |
| Anfahrt: | Auto bis nach Asamakakushi-yama Tozan-guchi Chushajo 浅間隠山登山口駐車場 |
| Dauer: | 2-3h |
| Schwierigkeitsgrad: | Einfach |
| Naechstes Onsen: | Asamakakushi-onsen-kyo 浅間隠温泉郷 |
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